Über die Anbaumethoden in Deutschland


Die Samen für den Anbau suchen sich die Konsumenten [Erwähnung: An dieser Stelle steht im Originalbuch anstatt "die Konsumenten" "die Süchtigen", was ich für den absolut falschen Ausdruck hielt, als ich das Buch abtippte!] meist aus dem gekauften Marihuana, da die Samen ihrer eigenen Pflanzen in der zweiten Generation bereits nachlassen. Viele beginnen mit der Aussaat in Töpfe (Saattage für schon im Januar). Wenn ihnen nun ein paar Samen zur Verfügung stehen, pflanzen sie diese mit der Spitze nach oben ein, da die der Keim am wenigsten Kraft braucht. Etwa 1cm tief. Nicht zuviel Wasser am Anfang ist genauso wichtig wie ein warmes Fenster mit viel Sonne. Befinden sich mehrere kleine Pflanzen in einem Topf, verteilen sie diese mit der Zeit auf entsprechend viel Töpfe.


Vorbereitung der Töpfe fürs Pflanzen

Benutze wenn möglich einen Tontopf (ca. 15-20cm). Zu allererst kommt eine ca. 2cm hohe Schicht Zeitungspapier (in Schichten), anschließend wird der Topf so weit mit Erde gefüllt, daß noch ca. 2cm des Tontopfes frei sind. Jetzt mit dem Finger ca. 1cm tiefe Löcher in die Erde bohren (nicht zu nah beieinander) und die Samen einbetten und abdecken.


Wenn das Frühjahr dann seinen Einzug gehalten hat, die Nächte frostfrei bleiben, sind die Pflanzen dann schon bis zu 10cm hoch und werden ausgepflanzt, entweder in den Garten oder in der freien Natur, an Plätzen mit gut wasserableitendem Sand oder Humusboden, der wenig oder fast keinen Ton enthält, da die Pflanze so viel Sonne wie möglich braucht, sollte der Platz nicht beschattet sein. Ist die geeignete Stelle gefunden, nehmen sie die Pflanze mit dem ganzen Erdballen aus dem Topf und setze sie in vorbereitete Löcher, die mit etwas Kompost angefüllt sind.

Nimm einen Löffel und "steche" damit die Pflanze mitsamt dem Erdballen aus. Störe dabei auf keinen Fall das Wurzelsystem!!! Setze sie in folgendes vorbereitetes Loch: Zuerst eine Schicht Kompost und Kalk anschließen den Oberboden und dann den Pflanzhügel, in dem die Pflanze eingebettet wird.


Für ein gesundes Wachstum sind vor allen Dingen außer Sonne Stickstoff, Phosphat und Kalium wichtig, sagte mir mal einer, der es wissen muß.


Wenn die Pflanzen einen schlappen Eindruck machen und es nicht am falschen Wässern liegt, untersuchen sie die Pflanzen nach Schädlingen, besonders unter den Blättern und am Stamm, die sie dann absammeln um ihre Ernte nicht zu gefährden.


Die Marihuana-Pflanzen sind nach 3-5 Monaten ausgewachsen, etwa 2 Wochen vor der Blüte beginnen die Pflanzen noch einmal sehr schnell zu wachsen. Die Blütezeit ist für die weiblichen Pflanzen von der Tageslänge abhängig - 9 Stunden konstante Dunkelheit sind zur chemischen Vorbereitung der Blüte unbedingt notwendig. Wenn also die Tageslänge unter 13 Stunden sinkt, beginnen die Pflanzen unweigerlich mit der Blüte. Die Lufttemperatur sollte in dieser Zeit 25°-30° C sein, das ist die günstigste Temperatur für die Stoffwechselprozesse, um möglichst viel THC (enthalten im Pflanzensaft) zu entwickeln.

Wenn man die Blüten an der Stelle abzwickt, wo sie in das Hauptblatt übergehen, kann man zwei bis drei mal beste Qualität ernten. Bei der Blätterernte zuerst nur die großen Blätter ernten, da dann die kleinerer Blätter die ganze Kraft der Wurzeln bekommen und noch um einiges wachsen.


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